Michael Leibfried
Medienbildung für Eltern, Kitas, Schulen und Fachkräfte

Medienkompetente Kinder brauchen medienkompetente Eltern.

Elternabende, Familienbegleitung und Fortbildungen rund um Smartphone, Social Media, Gaming, KI und Datenschutz. Aus Kempten, im ganzen Allgäu und online.

Michael Leibfried, Referent für Medienkompetenz und Elternabende aus Kempten
150+Elternabende an Schulen und Kitas
15+ JahreMedienpädagogik und Prävention
Netzgänger 3.0Mitentwickelt und geleitet, 2016 bis 2020: Jugendliche bringen Jüngeren Medienkompetenz bei.

Ich kenne Elternabende von beiden Seiten.

Ich bin Diplom-Sozialpädagoge und arbeite seit über 15 Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Eltern: in der Schulsozialarbeit, in der Suchtprävention und in der Familienhilfe. Heute bin ich Jugendsozialarbeiter an einer Berufsschule in Kempten.

Mit Medien beschäftige ich mich schon seit meiner Diplomarbeit 2010. Darin habe ich ein Konzept entwickelt, wie man Jugendliche vor Computer- und Onlinesucht schützen kann.

Und ich bin selbst Vater. Die Fragen, die Eltern an einem Elternabend stellen, stelle ich mir zu Hause auch.

Dipl.-Sozialpädagoge (FH) Mediator Systemischer Berater Systemisches Elterncoaching Internet-Medien-Coach
  1. 2010Diplom in Sozialer ArbeitDiplomarbeit über ein medienpädagogisches Konzept zur Prävention von Computer- und Onlinesucht bei Jugendlichen
  2. 2012 bis 2014Präventionsfachkraft in MünchenSuchtprävention mit Kindern und Jugendlichen, Schulungen für Eltern, Erzieherinnen und Lehrkräfte
  3. 2013 bis 2019Schulsozialarbeit in Münchenan einem Gymnasium und einer Realschule, Prävention zu Gewalt, Sucht, Mobbing und Medien
  4. 2016 bis 2020Projektleitung Netzgänger 3.0Peerprojekt zur Medienkompetenz bei Condrobs e.V., mit Lehrkräfteschulungen und Elternabenden
  5. 2021 bis 2023Familienhilfe im AllgäuSozialpädagogische Familienhilfe bei der Diakonie Allgäu
  6. seit 2023Jugendsozialarbeit und ReferentJugendsozialarbeiter an einer Berufsschule in Kempten, freiberuflich Referent für Medienkompetenz

Was bedeutet Medienkompetenz?

Mehr als Technik. Wie man eine App einstellt, ist schnell erklärt. Medienkompetenz fängt da an, wo es um uns selbst geht: Was machen Medien mit uns, mit Kindern genauso wie mit uns Erwachsenen?

Was suchen wir eigentlich, wenn wir zum Handy greifen?

Manchmal Spaß, manchmal Kontakt, manchmal das Gefühl, dazuzugehören. Und manchmal einfach einen Ausweg: aus der Langeweile, aus dem Stress nach einem langen Tag, aus dem Ärger oder dem Alleinsein. Das Handy lenkt ab, aber es löst nichts.

Medienkompetenz heißt: merken, was ich gerade eigentlich brauche.

Wer entscheidet eigentlich, wie lange wir scrollen?

Oft nicht wir. TikTok, Instagram und YouTube verdienen ihr Geld mit unserer Zeit, unsere Aufmerksamkeit ist ihr Produkt. Ihre Algorithmen lernen jeden Tag dazu, was uns fesselt. Endloses Scrollen, das nächste Video startet von selbst, eine Benachrichtigung holt uns zurück. Dass aus fünf Minuten eine Stunde wird, ist kein Zufall, sondern so gebaut.

Medienkompetenz heißt: durchschauen, wie Plattformen funktionieren, und selbst entscheiden, wann Schluss ist.

Was verpassen wir, während wir nichts verpassen wollen?

Jede Stunde am Bildschirm fehlt woanders. Früher haben wir im Wald Buden gebaut und uns auf dem Bolzplatz getroffen. Heute wird drinnen gezockt, gescrollt und ein YouTube-Video nach dem anderen geschaut. Nicht der Bildschirm ist das Problem, sondern das, was er verdrängt: Bewegung, freies Spiel, echte Begegnungen und Schlaf.

Medienkompetenz heißt: bewusst entscheiden, wofür meine Zeit da ist.

Und was bedeutet das für Kinder?

Kinder spüren denselben Sog wie wir, nur mit weniger Bremse. Dazu begegnen ihnen Dinge, die nicht für sie gemacht sind: Cybermobbing in der Klassengruppe, Erwachsene, die gezielt ihr Vertrauen suchen, um sie zu missbrauchen (Grooming), Gewaltvideos und Pornografie. Oft stoßen sie darauf, ohne danach gesucht zu haben. Dann brauchen sie vor allem jemanden zum Reden, der ehrlich und ohne erhobenen Zeigefinger mit ihnen spricht und dem sie ohne Angst vor Strafe oder Abwertung erzählen können, was sie erlebt haben.

Medienkompetenz heißt: begleiten, ansprechbar bleiben und selbst Vorbild sein.

Deshalb: Medienkompetente Kinder brauchen medienkompetente Eltern. Und Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, die mit ihnen über Medien sprechen können.

Medienkompetenz besteht aus Medienwissen, Medienhandeln, Medienbewertung und Mediengefühlen, die sich überschneiden Medien-kompetenz Medien-wissen Medien-handeln Medien-bewertung Medien-gefühle
Medienkompetenz heißt: Wissen, Handeln und Bewerten. Und die Gefühle verstehen, die dabei entstehen.

Medienkompetenz entsteht gemeinsam.

Kinder

Kinder lernen den Umgang mit Medien nicht von allein, sondern Schritt für Schritt: mit Regeln, die sie verstehen, und mit Erwachsenen, die selbst ein gutes Vorbild sind.

Eltern

Eltern müssen dafür keine Technikprofis sein. Sie brauchen Wissen, eine klare Haltung und Regeln, die zu ihrer Familie passen.

Elternabend · Familienbegleitung
Fachkräfte

Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Fachkräfte der Jugendhilfe sind oft die ersten, an die sich Kinder und Eltern wenden. Sie brauchen Sicherheit im Thema und im Gespräch mit Eltern.

Fortbildung

Angebote und Preise

Für Elternbeiräte, Kitas und Schulleitungen, für Familien und für pädagogische Teams. Alle Preise sind Endpreise.

Für Schulen und Kitas

Elternabend

Ein lebendiger Abend zu Smartphone, Social Media, Gaming, KI, Cybermobbing und Datenschutz. Im Vorgespräch stimme ich jeden Abend auf Ihre Eltern und deren Fragen ab.

KitaGrundschuleWeiterführende SchulenOnline
  1. Vorgespräch mit Ihnen
  2. Elternabend, 2 bis 2,5 Stunden
  3. Merkblatt mit Tipps und Links für alle Eltern
Inhalte ansehen
  • Medienkompetenz: Was heißt das eigentlich? Wie sich die Medienwelt in 20 Jahren verändert hat, und welche Gefühle uns ans Handy binden.
  • Soziale Netzwerke: Wie Algorithmen entscheiden, was Kinder zu sehen bekommen. Dazu Influencer, Werbung, virale Challenges und Kettenbriefe, Schönheitsideale, Cybergrooming und belastende Inhalte.
  • Künstliche Intelligenz: Chatbots wie ChatGPT bei Hausaufgaben und als Gesprächspartner, gefälschte Bilder und Videos (Deepfakes) und wie Kinder lernen, Echtes von Gemachtem zu unterscheiden.
  • Datenschutz: Was Apps über uns wissen, sichere Passwörter, Fake News, Recht am eigenen Bild, „kostenlose“ Angebote und Abofallen.
  • Cybermobbing: Was es von Mobbing unterscheidet, wer beteiligt ist und was Sie tun können, wenn Ihr Kind betroffen ist oder selbst mobbt.
  • Virtuelle Spielewelten: Was Kinder spielen, warum es sie fesselt und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
  • Zu jedem Thema: Konkrete Tipps für zu Hause und Adressen, wo Sie Hilfe finden.

Mit Mitmach-Elementen, Austausch und viel Raum für Ihre Fragen.

290 €vor Ort, Fahrt bis 60 km um Kempten inklusive
Online-Elternabend: 250 €
Die Kosten übernimmt oft der Förderverein der Schule oder Kita.
Für Eltern

Familienbegleitung

Ich komme zu Ihnen nach Hause. Gemeinsam mit Ihren Kindern entsteht ein Mediennutzungsvertrag: Regeln, die alle verstanden haben und mittragen.

Regeln fürs FamiliengerätStartklar fürs erste Smartphone
  1. Kennenlernen: Gespräch mit den Eltern, danach mit dem Kind allein
  2. Familientreffen: Vertrag gemeinsam aufsetzen, Geräte sicher einrichten
  3. Nachgespräch nach etwa vier Wochen, gern online
Inhalte ansehen
  • Bestandsaufnahme: Welche Geräte und Apps nutzt die Familie, wie lange, und wer möchte eigentlich wie viel? Die Mediennutzung der Eltern gehört mit dazu.
  • Wünsche und Sorgen: Was Ihnen als Eltern wichtig ist und was sich Ihr Kind wünscht. Mit den Kindern spreche ich auch einzeln, damit sie offen reden können.
  • Grundlagen, die alle verstehen: Datenschutz, sichere Passwörter, Kostenfallen, Risiken im Netz und was Medienkompetenz in Ihrer Familie konkret heißt.
  • Der Mediennutzungsvertrag: Gemeinsam legen wir fest, welche Medien, wie lange, welche Inhalte und was passiert, wenn es mal nicht klappt. Freiwillig und auf Vertrauen gebaut.
  • Geräte sicher einrichten: Jugendschutz-Einstellungen und Kontrollprogramme, passend zum Alter Ihres Kindes.
  • Alltagstest: Nach etwa vier Wochen schauen wir, was funktioniert, und passen den Vertrag an.
350 €für alle drei Treffen, Fahrt bis 30 km um Kempten inklusive
Für Teams in Kita, Schule und Jugendhilfe

Fortbildung

Fachinput und Fallbesprechung für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher und alle, die mit Kindern und Eltern arbeiten: Medienwelten der Kinder, Medienerziehung, Cybermobbing, Gaming und wie Sie mit Eltern über Mediennutzung sprechen.

LehrkräfteErzieherinnen und ErzieherSchulsozialarbeitJugendhilfe
  1. Abstimmung der Schwerpunkte mit Ihrem Team
  2. Fortbildung, etwa 3 Stunden am Nachmittag
Inhalte ansehen
  • Die eigene Medienkompetenz: Wie haben wir selbst gelernt, mit Medien umzugehen? Die vier Bereiche Wissen, Handeln, Bewerten und Gefühle.
  • Medienwelten der Kinder: Ab wann Kinder ein Smartphone haben, welche Apps, Netzwerke und Spiele sie nutzen und was sie daran fasziniert.
  • Algorithmen und KI verstehen: Wie Plattformen entscheiden, was Kinder sehen, was Chatbots und KI-Bilder für den Alltag in Kita und Schule bedeuten und wie Sie Deepfakes erkennen.
  • Risiken erkennen: Cybermobbing, Cybergrooming, gefährliche Challenges, Kettenbriefe und Datenschutz.
  • Medienerziehung: Welche Aufgaben Eltern haben, welche Regeln sinnvoll sind (nach Alter, Zeit, Orten und Inhalten) und welche Folgen übermäßige Nutzung haben kann.
  • Mit Eltern ins Gespräch kommen: Wie Sie Mediennutzung in Familien ansprechen und den Mediennutzungsvertrag als Werkzeug einsetzen.
  • Fallbesprechung: Situationen aus Ihrem Alltag, gemeinsam besprochen.
  • Material und Anlaufstellen, die Sie weitergeben können.
450 €Fahrt bis 60 km um Kempten inklusive

Mehrere Termine, ein besonderer Bedarf oder ein knappes Budget? Sprechen Sie mich an, wir finden eine Lösung.

Weitere Strecken: 0,30 € pro km. Kleinunternehmer nach § 19 UStG, daher ohne Umsatzsteuer.

Wenn es schon kracht

Als ausgebildeter Mediator vermittle ich auch bei festgefahrenem Streit ums Handy in der Familie oder bei Konflikten in einer Klasse, etwa nach einem Fall von Cybermobbing. 90 € pro Stunde.

Stimmen

„Eltern sollten diesen Vortrag hören!“

„Michael Leibfried gelingt es fachlich kompetent und humorvoll seine ZuhörerInnen zu erreichen und auch zu aktivieren. Er sensibilisiert in seinem Elternabend Angebot für entscheidende Aspekte, bei dem so wichtigen Thema ‚Medienkompetenz‘.“

Kathrin da Silva MacielSchulsozialarbeit Grundschule WertachSandra SchädlerSchulsozialarbeit Grundschule Sulzberg

„Es war ein wunderbarer, informativer und kurzweiliger Abend mit vielen Informationen und Inputs.“

„Mit seiner offenen und verständlichen Art gelang es ihm, das Thema anschaulich zu vermitteln und wichtige Denkanstöße für den Alltag mit Kindern zu geben.“

„Ich habe seinen Beitrag sehr geschätzt und kann ihn als Referenten zu diesem Thema gerne weiterempfehlen.“

Nicole HechtSchulleitung Montessori Schule Füssen

„Michael Leibfried ist ein Fachmann und Referent, den wir wärmstens empfehlen können.“

„Michael Leibfried schafft es in einer sehr kompetenten Weise bei seinen Vorträgen die Eltern bzw. Pädagoginnen und Pädagogen ins Thema zu holen und sie bei der Entwicklung eigener Handlungskompetenzen zu unterstützen.“

August BraunLeitung Montessori Kempten und Füssen

Wie kann ich Sie unterstützen?

Ob Elternabend in Ihrer Kita oder Schule, Begleitung für Ihre Familie oder Fortbildung für Ihr Team: Schreiben Sie mir kurz, worum es geht und wann es passen würde. Ich melde mich innerhalb weniger Tage.

  • Lieber telefonieren? Hinterlassen Sie Ihre Nummer im Formular, ich rufe Sie zurück.
  • Kempten · im ganzen Allgäu und online

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